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Apple klagt gegen OpenAI wegen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen

14.07.2026 2 Min. Lesezeit
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Apple hat am 10. Juli 2026 in Kalifornien Klage gegen OpenAI eingereicht. Der Vorwurf wiegt schwer: OpenAI soll systematisch Geschäftsgeheimnisse und geistiges Eigentum gestohlen haben, um eigene Endverbraucher-Hardware zu entwickeln. Laut Klageschrift war das Vorgehen auf allen Ebenen koordiniert, von technischen Mitarbeitern bis hin zum Chief Hardware Officer.

Ehemalige Mitarbeiter im Fokus

Besonders im Blickpunkt steht Tang Tan, ehemaliger Apple-Vizepräsident und heutiger Hardware-Chef bei OpenAI. Apple wirft ihm vor, Bewerber im Vorstellungsgespräch zur Preisgabe interner Informationen animiert zu haben, inklusive der Aufforderung, echte Apple-Bauteile zu Präsentationszwecken mitzubringen.

Scheidende Apple-Mitarbeiter sollen außerdem darin geschult worden sein, beim Unternehmensaustritt Sicherheitskontrollen zu umgehen. Einem Fertigungspartner soll OpenAI fälschlicherweise suggeriert haben, ein von Apple entwickeltes Metallbearbeitungsverfahren nutzen zu dürfen.

Von der Partnerschaft zur Klage

Apple und OpenAI hatten 2024 eine Partnerschaft angekündigt, um ChatGPT in iOS und den Sprachassistenten Siri zu integrieren. Ein Jahr später gab OpenAI bekannt, eigene Hardware entwickeln zu wollen, und übernahm das Start-up IO Products des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive. Genau das scheint der Auslöser für die nun eingereichte Klage zu sein.