Sicherheit & Cyberabwehr

Ransomware-Gruppe behauptet Angriff auf die Deutsche Bank

08.07.2026 2 Min. Lesezeit
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Die Ransomware-Gruppe "Unsafe" hat die Deutsche Bank auf ihrer Darknet-Seite gelistet und behauptet, rund 5,5 Gigabyte interne Daten gestohlen zu haben. Der Vorfall sorgt für Aufsehen, das tatsächliche Ausmaß ist aber noch unklar.

Was ist passiert?

Laut Berichten von Cybernews und dem DSGVO-Portal veröffentlichte die Gruppe ihren Eintrag am 4. Juli 2026. Die Frist für die Deutsche Bank, Kontakt aufzunehmen, läuft demnach bis zum 15. Juli 2026. In einem Screenshot des Darknet-Eintrags heißt es, die Angreifer hätten Dateien von sämtlichen Servern gesichert.

Als Beleg sollen Screenshots von Datenbankexporten veröffentlicht worden sein, die angeblich folgende Daten enthalten:

  • E-Mail-Adressen von Mitarbeitern
  • Passwort-Hashes
  • Adressen
  • Interne Datenbankeinträge

Was sagt die Deutsche Bank?

Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte gegenüber Security-Insider, dass es einen Sicherheitsvorfall gegeben habe. Allerdings nicht bei der Bank selbst, sondern bei einem externen Dienstleister, der eine Marketing- und Incentive-Plattform für Vertriebspartner betreibt.

"Es gibt keine Anhaltspunkte, dass interne Systeme oder Netzwerke der Deutschen Bank von dem Vorfall betroffen waren oder sind", heißt es in dem Statement. Man prüfe den Sachverhalt mit dem Dienstleister und setze Maßnahmen zur Risikominimierung fort.

Was solltest du beachten?

Eine vollständige Entwarnung ist das noch nicht. Kunden der Deutschen Bank sollten vorsorglich auf Phishing-Versuche achten, die gezielt auf gestohlene Kontaktdaten setzen könnten. Verdächtige E-Mails, die zur Eingabe von Zugangsdaten auffordern, sollten grundsätzlich ignoriert werden.