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Umfrage: 90 Prozent der VMware-Kunden prüfen Alternativen

07.10.2026 2 Min. Lesezeit
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Seit der Übernahme von VMware durch Broadcom sind die Kosten für die Virtualisierungssoftware drastisch gestiegen. Ein Kunde berichtet von Steigerungen bis zu 1.000 Prozent, andere beklagen zwischen 100 und 300 Prozent mehr. Entsprechend wenden sich immer mehr Kunden ab: Laut einer Umfrage des Unternehmens Rimini Street sehen sich 90 Prozent der Befragten nach Alternativen um.

In der Pressemitteilung heißt es, 90 Prozent der Befragten zögen wegen höherer Lizenzkosten Alternativen zu VMware in Betracht. Weitere 54 Prozent nennen das Ende des Supports für unbefristete Lizenzen als zusätzlichen Grund, andere Optionen zu prüfen.

Hybrider Ansatz statt kompletter Abschied

Fast drei Viertel (73 Prozent) der mehr als 300 befragten VMware-Kunden geben die zu hohen Kosten als Hauptgrund an, weg vom Produkt zu wollen. Eine Mehrheit von 60 Prozent will sich aber nicht komplett von VMware abwenden. Stattdessen soll ein hybrider Ansatz mit mehreren Hypervisor-Anbietern zum Einsatz kommen.

Der Wechsel ist oft nicht einfach, denn er lässt sich kaum ohne zeitweise Einschränkungen im Geschäftsbetrieb umsetzen. Bei der Einordnung der Zahlen gilt es außerdem, einen Punkt zu beachten: Rimini Street verkauft selbst Support-Lösungen für VMware-Kunden und stellt die Ergebnisse deshalb in das fürs eigene Geschäft passende Licht. Die Daten decken sich allerdings mit den Tendenzen anderer Untersuchungen und mit allgemeinen Kundenaussagen. Strengere Supportverträge und stark steigende Kosten machen VMware für viele zunehmend zu einer weniger attraktiven Plattform für virtuelle Maschinen.