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Windows-11-Bug frisst bis zu 500 GB Speicher auf der SSD

08.07.2026 2 Min. Lesezeit
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Ein ungewöhnlicher Fehler in Windows 11 sorgt derzeit für leere Festplatten: Eine einzige Systemdatei kann unkontrolliert wachsen und dabei bis zu 500 GB Speicherplatz belegen. Wer merkt, dass der Systemspeicher urplötzlich knapp wird, sollte schnell handeln.

Was steckt hinter dem Bug?

Verantwortlich ist die Datei CapabilityAccessManager.dbwal, die im Hintergrund Protokolldaten zu Systemzugriffen speichert, etwa für Mikrofon, Kamera oder Standort. Normalerweise bleibt diese Datei im Megabyte-Bereich. Durch einen Bug gerät der zugehörige Dienst außer Kontrolle und schreibt unkontrolliert Daten, bis Hunderte Gigabyte belegt sind.

So erkennst du, ob du betroffen bist

Öffne die Einstellungen und navigiere zu "System" > "Speicher". Klicke auf "Weitere Kategorien anzeigen" und prüfe die Kategorie "System und reserviert". Sind hier deutlich mehr als die üblichen einstelligen Gigabyte-Werte zu sehen, ist dein System höchstwahrscheinlich betroffen. Die Folgen sind spürbar: Das System verlangsamt sich, App-Installationen schlagen fehl, und Downloads lassen sich nicht mehr abschließen.

Wann kommt der Fix?

Microsoft hat den Fehler bereits erkannt und liefert mit dem Update KB5095093 einen Patch. Für Privatanwender ist der einfachste Weg, bis zum 14. Juli 2026 zu warten: Das Update soll dann mit dem regulären Juli-Patchday automatisch über Windows Update verteilt werden. Wer nicht warten möchte, kann das Update schon jetzt manuell über den Microsoft Update-Katalog herunterladen.