Sicherheit & Cyberabwehr

Wireshark schließt 28 Crash-Lücken in aktuellem Update

18.08.2026 2 Min. Lesezeit
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Wenn Angreifer kürzlich im Netzwerkanalysetool Wireshark geschlossene Schwachstellen erfolgreich ausnutzen, können sie bestimmte Dienste zum Absturz bringen. Bislang gibt es vom Softwareentwickler keine Hinweise, dass Angreifer die Lücken bereits aktiv ausnutzen. Trotzdem solltest du zeitnah aktualisieren.

28 DoS-Lücken auf einen Schlag

Laut den Release Notes der aktuellen Ausgabe 4.6.8 haben die Wireshark-Entwickler insgesamt 28 Denial-of-Service-Schwachstellen geschlossen. Konkrete CVE-Nummern und der jeweilige Bedrohungsgrad sind im Beitrag nicht aufgeführt. Aus den Beschreibungen der einzelnen Lücken geht aber hervor, dass es unter anderem im Kontext von Bluetooth, RDP und SSH zu Abstürzen kommen kann. Für einen Angriff über RDP müssten Angreifer etwa präparierte Anfragen an einen verwundbaren Computer schicken, auf dem Wireshark zum Mitschneiden des Datenverkehrs läuft.

Regelmäßiges Muster

Die aktuelle Sammlung an Fixes reiht sich in ein bekanntes Muster ein: Bereits im Mai hatten die Entwickler zahlreiche Sicherheitslücken im Netzwerkanalysetool geschlossen. Wenn du Wireshark einsetzt, etwa zur Fehlersuche im Netzwerk oder für forensische Analysen, solltest du die aktuelle Version zügig installieren, um dich vor möglichen Absturzangriffen zu schützen.