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E-Mail mit eigener Domain: SPF, DKIM und DMARC einrichten

Drei DNS-Einträge entscheiden, ob deine Mails ankommen oder im Spam landen. Was sie tun, wie sie aussehen und wie du sie testest.

6 Min. LesezeitAktualisiert 13.10.2026FameSystems Redaktion
Kurz gesagt

Damit deine E-Mails mit eigener Domain nicht im Spam landen, brauchst du drei DNS-Einträge: SPF sagt, welche Server für deine Domain senden dürfen, DKIM signiert jede Mail, DMARC legt fest, was Empfänger mit Mails tun, die beides nicht bestehen. Alle drei sind TXT-Einträge und in zehn Minuten angelegt.

Warum Mails ohne diese Einträge im Spam landen

Große Anbieter wie Gmail und Outlook prüfen bei jeder eingehenden Mail, ob der Absender die Domain überhaupt nutzen darf. Fehlen SPF und DKIM, gilt die Mail als nicht verifiziert und wird abgewertet oder abgewiesen. Seit 2024 verlangen die großen Anbieter diese Einträge für alle, die regelmäßig Mails versenden.

SPF: Wer darf senden

SPF ist ein TXT-Eintrag auf deiner Domain, der die erlaubten Mailserver auflistet. Für ein E-Mail-Hosting bei FameSystems trägst du den Mailserver von FameSystems ein; nutzt du zusätzlich einen Newsletter-Dienst, kommt dessen Include dazu. Am Ende steht „-all“, alles andere wird abgelehnt.

EintragTypBeispielwert
SPFTXT auf deine-domain.dev=spf1 include:mailserver-deines-anbieters -all
DKIMTXT auf selector._domainkey.deine-domain.dev=DKIM1; k=rsa; p=öffentlicher Schlüssel
DMARCTXT auf _dmarc.deine-domain.dev=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:[email protected]

DKIM: Jede Mail signiert

DKIM hängt an jede ausgehende Mail eine Signatur, die der Empfänger mit dem öffentlichen Schlüssel aus deinem DNS prüft. Den Schlüssel erzeugt dein Mailanbieter, du trägst ihn als TXT-Eintrag unter einem Selektor ein. Wird die Mail unterwegs verändert, schlägt die Prüfung fehl.

DMARC: Was mit Fälschungen passiert

DMARC verbindet SPF und DKIM zu einer Regel: „p=none“ beobachtet nur, „p=quarantine“ schiebt fehlgeschlagene Mails in den Spam, „p=reject“ weist sie ab. Starte mit „none“ und einer Berichtsadresse, prüfe die Berichte eine Woche lang und schalte dann auf „quarantine“. So findest du vergessene Absender wie Formulare oder Shops, bevor deren Mails verloren gehen.

Testen und typische Fehler

  • Schicke eine Mail an ein Gmail-Konto und prüfe im Header „Original anzeigen“: SPF, DKIM und DMARC müssen auf „PASS“ stehen.
  • Nur ein SPF-Eintrag pro Domain. Zwei Einträge machen SPF ungültig.
  • Maximal zehn DNS-Abfragen im SPF, jedes Include zählt.
  • Nach jeder DNS-Änderung bis zu einer Stunde warten, bevor du erneut testest.
Beim E-Mail-Hosting von FameSystems liegen Postfächer und DNS-Verwaltung im selben Kundenbereich. Die Werte für SPF und DKIM findest du dort bei deinem Postfach.
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Veröffentlicht 13.10.2026Aktualisiert 13.10.2026

Häufige Fragen

Kurze Antworten zu den Punkten, die nach dem Artikel meist noch offen sind.

Ja. SPF und DKIM machen die Mail prüfbar, DMARC sagt dem Empfänger, was bei einem Fehler passieren soll. Ohne DMARC bleibt der Effekt der beiden anderen klein.

Meist fehlt DKIM oder der SPF-Eintrag ist ungültig, etwa durch zwei Einträge oder zu viele Includes. Der Gmail-Header zeigt, welche Prüfung fehlschlägt.

Ein frei wählbarer Name, unter dem der Schlüssel im DNS liegt. So können mehrere Dienste für dieselbe Domain eigene Schlüssel haben.

Nein. Erst „none“ mit Berichten, dann „quarantine“, und erst wenn alle legitimen Absender bestehen, „reject“.