Rootserver

Minecraft-Server: Wie viel RAM und CPU brauche ich wirklich?

Richtwerte für Spieler, Plugins und Modpacks, warum der Takt wichtiger ist als die Kernzahl und welche Java-Einstellungen wirklich helfen.

6 Min. LesezeitAktualisiert 06.10.2026FameSystems Redaktion
Kurz gesagt

Für einen Minecraft-Server mit bis zu zehn Spielern reichen 4 GB Arbeitsspeicher und zwei schnelle CPU-Kerne. Mit Modpacks, Plugins und mehr Spielern steigen vor allem der RAM-Bedarf und die Anforderung an den Takt eines einzelnen Kerns. Wichtiger als viele Kerne ist ein hoher Takt, weil Minecraft seine Spielwelt weitgehend in einem Thread berechnet.

Was Minecraft vom Server verlangt

Minecraft läuft auf Java und berechnet die Spielwelt, also Chunks, Mobs und Redstone, überwiegend in einem einzigen Haupt-Thread. Deshalb bringt ein Prozessor mit hohem Takt pro Kern mehr als viele langsame Kerne. Der Arbeitsspeicher hält die geladene Welt: Je mehr Spieler sich gleichzeitig an verschiedenen Orten bewegen, desto mehr Chunks sind geladen.

Richtwerte für RAM und CPU

Die Werte sind Erfahrungswerte für die Java-Edition mit Paper oder Spigot. Vanilla braucht etwas mehr, Modpacks deutlich mehr.

SpielerArbeitsspeicherCPUSpeicherplatz
Bis 10, Vanilla oder Paper4 GB2 Kerne, hoher Takt20 GB NVMe
10 bis 30, mit Plugins6 bis 8 GB2 bis 4 Kerne40 GB NVMe
30 bis 60, mehrere Welten12 bis 16 GB4 Kerne, hoher Takt80 GB NVMe
Modpack (z. B. 150+ Mods)8 bis 16 GB, unabhängig von der Spielerzahl4 Kerne, hoher Takt40 bis 80 GB NVMe

Warum der Takt wichtiger ist als die Kernzahl

Ein Server mit acht langsamen Kernen lässt Minecraft nicht schneller laufen als einer mit zwei schnellen. Auf den Rootservern von FameSystems sind die CPU-Kerne fest zugewiesen und nicht überbucht, du bekommst also verlässlich den Takt, den du buchst. Wer mehrere Server oder ein großes Netzwerk betreibt, ist mit einem Dedicated Server auf AMD Ryzen 7000 am besten bedient: hoher Takt pro Kern, die komplette Maschine für dich.

Speicherplatz und Backups

Eine Minecraft-Welt wächst mit jedem erkundeten Chunk. NVMe-Speicher beschleunigt das Laden und Speichern der Welt spürbar, besonders bei vielen Spielern. Plane für Backups das Doppelte der Weltgröße ein und sichere regelmäßig auf ein zweites System, etwa einen Cloud-Speicher.

Java-Einstellungen, die wirklich helfen

  • Weise Java nur so viel Speicher zu, wie der Server hat, minus 1 bis 2 GB für das System (Parameter -Xmx).
  • Nutze Paper statt Vanilla: gleiche Spielmechanik, deutlich weniger Last.
  • Begrenze die Sichtweite (view-distance) auf 8 bis 10 Chunks, das spart am meisten RAM.
  • Aktiviere die Aikar-Flags für den Garbage Collector, sie reduzieren Ruckler bei vielen Spielern.
DDoS-Angriffe sind bei Minecraft-Servern Alltag. Auf allen Servern von FameSystems ist die Arbor-Mitigation mit bis zu 1 Tbit/s enthalten, ohne Aufpreis und ohne Einrichtung.
Passendes Produkt

Rootserver für Minecraft: KVM, NVMe, fester Takt

Fest zugewiesene Kerne und RAM, NVMe-Speicher und DDoS-Schutz. Pakete mit 4 bis 64 GB Arbeitsspeicher im Vergleich.

Veröffentlicht 06.10.2026Aktualisiert 06.10.2026

Häufige Fragen

Kurze Antworten zu den Punkten, die nach dem Artikel meist noch offen sind.

Für kleine Runden mit Freunden ja. Ab etwa zehn Spielern oder mit Modpacks empfehlen wir den KVM-Rootserver mit mehr RAM und vollem Zugriff auf Java-Einstellungen.

Große Modpacks brauchen 8 bis 16 GB, fast unabhängig von der Spielerzahl. Der Bedarf kommt von den Mods selbst, nicht von den Spielern.

Meist ist der Haupt-Thread am Limit: zu viele Entities, Redstone-Maschinen oder eine zu hohe Sichtweite. Hilft Paper nicht, braucht es einen Kern mit höherem Takt.

Ja. Alle FameSystems-Server hängen hinter der Arbor-Mitigation mit bis zu 1 Tbit/s, ohne Aufpreis.