Die vier Maßnahmen mit der größten Wirkung: eine aktuelle PHP-Version, ein Caching-Plugin, komprimierte Bilder im WebP-Format und weniger Plugins. Damit lädt fast jede WordPress-Seite in unter zwei Sekunden. Reicht das nicht, liegt es am Hosting: Dann ist ein vServer oder Rootserver mit fest zugewiesenen Ressourcen der nächste Schritt.
Erst messen, dann optimieren
Prüfe deine Seite mit PageSpeed Insights oder Lighthouse und notiere die Werte für Largest Contentful Paint und Total Blocking Time. Ohne Messung optimierst du blind. Wiederhole den Test nach jeder Maßnahme, dann siehst du, was wirklich etwas bringt.
PHP-Version aktualisieren
Jede neue PHP-Version ist schneller als die vorherige, der Sprung von 7.4 auf 8.2 oder 8.3 bringt oft 20 bis 30 Prozent. Im Webspace von FameSystems wählst du die PHP-Version im Kundenbereich, auf dem eigenen Server installierst du sie selbst. Prüfe vorher, ob Theme und Plugins die Version unterstützen, ein Staging-Test dauert zehn Minuten.
Caching: die größte einzelne Maßnahme
Ohne Cache baut WordPress jede Seite bei jedem Aufruf aus Datenbank und PHP neu. Ein Page-Cache liefert fertige HTML-Dateien aus, das ist um ein Vielfaches schneller. Ein Plugin wie WP Super Cache, W3 Total Cache oder LiteSpeed Cache reicht für den Anfang. Auf dem eigenen Server kommt ein Objekt-Cache mit Redis dazu, der Datenbankabfragen zwischenspeichert.
Bilder: das Gewicht der meisten Seiten
- Bilder vor dem Upload auf die benötigte Größe skalieren, nicht 4.000 Pixel breit hochladen.
- WebP statt JPEG oder PNG, das spart 25 bis 50 Prozent bei gleicher Qualität. Plugins wie Imagify oder ShortPixel konvertieren automatisch.
- Lazy Loading für Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs, WordPress macht das seit Version 5.5 von selbst.
- Das Hero-Bild bewusst klein halten, es entscheidet über den Largest Contentful Paint.
Plugins und Theme
Jedes Plugin lädt Code, oft auf jeder Seite. Deaktiviere, was du nicht brauchst, und ersetze schwere Page-Builder-Themes durch schlanke Alternativen, wenn das Design es zulässt. Ein Test mit dem Plugin „Query Monitor“ zeigt, welche Erweiterungen die meiste Zeit kosten.
Wenn das Hosting die Grenze ist
Sind PHP, Cache und Bilder erledigt und die Seite bleibt langsam, liegt es an geteilten Ressourcen oder langsamen Laufwerken. Dann hilft ein Umzug auf einen vServer oder Rootserver mit fest zugewiesenen Kernen und NVMe-Speicher, bei FameSystems im Rechenzentrum Frankfurt mit kurzen Latenzen nach ganz Deutschland.
Webhosting mit aktueller PHP-Version
Webspace mit wählbarer PHP-Version, oder vServer und Rootserver mit NVMe und fest zugewiesenen Ressourcen. Alle Optionen im Überblick.